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Chronik

“Die Heilpraktikerfamilie Sänger”

Johann1918 – 1930
Johann Sänger
HP-Matthias 1930 – 1966
Matthias Sänger
Manfred1968 – heute
Manfred Sänger
Arno2006 – heute
Arno Sänger

Über die Heilpraktikerfamilie Sänger in Mückeln berichten die nun folgenden Zeilen. Es geschieht dies in Lebensbildern, welche die betreffenden Personen und ihre Zeit, ihr Wirken zum Wohle der Ortsbewohner und weit, weit darüber hinaus widerspiegeln. Sie sollen in sehr geraffter Form dies wiedergeben, was die vorgenannte Familie auf den Weg brachte, der heute noch in dritter Generation gegangen wird. Die Familie hat durch ihr Tun zweifellos sehr viel zum Bekanntwerden unseres kleinen Eifeldorfes beigetragen, was dazu führt, der Bedeutsamkeit der Ereignisse ein besonderes Augenmerk zu widmen.

  

Johann Sänger ...

Im Jahre 1878 erblickt Johann Sänger in Dermerath (Kreis Daun) das Licht der Welt. Doch was er erblickt ist nicht Wohlstand und Reichtum, ist nicht Ansehen – es ist bittere Armut. Dies wird auch der Grund sein, warum Johann Sänger Ende des 19. Jahrhunderts nach Mückeln kommt, um als Knecht bei Familie M. Satoris in Dienst zu gehen.

Die ortsansässige Margareta Becker wird 1902 sein Weib. Mit ihr wohnt er die erste Zeit seiner jungen Ehe im Schul-Back-Gebäude der Gemeinde. Hier schenkt seine Frau ihrem erstgeborenen Sohn Matthias das Leben. Matthias ist ein Jahr alt, als sein Vater im Oberdorf ein Haus mit Stall und Scheune baut, um als selbstständiger Landwirt sein Dasein zu fristen.

... Johann Sänger

HausMan schreibt das Jahr 1914. Der 1. Weltkrieg ruft die Männer zu den Waffen und verschont auch Johann Sänger nicht. Heil kehrt er aus dem Kriege heim.

Soviel Unheil bringt so ein Völkerstreit – und doch hat er für so manchen auch ein paar Vorteile bereit, sofern sie erkannt und genutzt werden. Johann Sänger gehört zu denen, die das Gebot der Stunde erkennen. Als Sanitäter an Front und Lazarett, kehrt er mit Kenntnissen in Wundbehandlungen, mit Kenntnissen in der Heilkunde bei Knochen- und Gelenkverletzungen in die Heimat. Hier nutzt er sein erworbenes Wissen und beginnt Schritt für Schritt mit Heilbehandlungen bei Mensch und Vieh. Trotz der zwölfköpfigen Familie und der noch weiterbetriebenen Landwirtschaft schafft er es, in verhältnismäßig kurzer Zeit sein erworbenes Wissen so weit zu erweitern, dass er einen Befähigungsnachweis des Gesundheitsamtes erhält. Sein Bekanntsein wächst und wächst und macht es ihm möglich, für sich und Mückeln einen gewissen “Ruhm” zu erringen. Man spricht von ihm als dem “Pies” oder “Knochenflicker”. Er versteht sein Handwerk und ist in der wirtschaftlichen Lage, Ende der zwanziger Jahre das bis dahin dienende Pferdefuhrwerk mittels eines Autos zu ersetzen (dieses Auto ist das erste in Mückeln)

Johann
Johann Sänger –

Großvater des Manfred Sänger

Matthias
Matthias Sänger
mit seinem Auto Anfang der dreißiger Jahre

Homöopatische Behandlung bietet er an. Das Wissen hierüber übernimmt er von Pfarrer Hennes aus Strohn, der neben seinem Studium als Theologe auch ein Medizinstudium absolvierte.

Matthias Sänger

Johann Sänger verlässt diese Welt allzu früh (20.06.1930) nicht ohne den Weg für die weiteren Praktiker der Heilkunst in seiner Familie zu ebnen.

Die Nachfolge in der schon erwähnten Heilbehandlung an Mensch und Tier tritt sein Sohn Matthias an. Als Erstgeborener lasten die Geschicke der großen Familie auf seinen Schultern und machen ihm das Leben nicht gerade leicht.

1935 heiratet er die Anna Maria Boles aus Strohn. Aus dieser Ehe gehen zwei Söhne hervor, von denen der jüngste, Manfred, in die Fußstapfen seines Vaters treten wird.

HP-Matthias
Heilpraktiker
Matthias Sänger
Familie
Familie Matthias Sänger, 1959
Manfred-Saenger
Manfred Sänger
1966

 …

 …

 

Im Jahre 1939 ist der Beruf des Heilpraktikers per Gesetz erstmalig richtig abgesichert.

Doch hat das Jahr 1939 auch wieder großes Unheil bereit – es führt in den 2. Weltkrieg. Der Ruf an die wehrfähigen Männer ergeht und Matthias Sänger muss diesem Rufe folgen – ohne jegliche Einschränkung. Das Schicksal meint es gut und lässt ihn 1945 unversehrt zu seiner Familie zurückkehren.

Er nimmt seinen Beruf als Heilpraktiker wieder auf. Man freut sich darüber, denn sein Können ist weit bekannt und in vieler Munde. Sie können wieder zu ihrem “Pies” oder “Knochenflicker”

Manfred Sänger

Winter ist es – Januar des Jahres 1966 als Matthias Sänger diese Welt verlässt – seinem Sohn Manfred ein Erbe hinterlassend, das so viele Früchte trug, so manchem Hilfe brachte.

Matthias Sänger scheidet jedoch nicht aus dem Leben, ohne die praktischen Grundkenntnisse seines Könnens und Wissens an seinen Nachfolger weiterzugeben.

Nach seinem Tode würdigt ihn Oberstudienrätin Klara Bauer aus Wittlich in der Eifelzeitung. Sie schreibt eine Biographie – “Jank bei de Möckeler”. Monate vergehen. Längst ist die Praxis geschlossen. Das anfängliche Bestürmen der Patientenschaft, die beim Vater erworbenen Kenntnisse heilbringend anzuwenden, lehnt Manfred Sänger entschieden ab. Erst muss er die der “Heilpraktikerschaft” vom Gesetzgeber auferlegten Bedingungen erfüllen, bevor er im Sinne des Heilberufes tätig werden und sein erworbenes Wissen zum Wohle der Hilfesuchenden einsetzen kann.

Die Heilpraktikerschule in Duisburg ist in Fachkreisen ein Begriff – “‘Walter- Knäpper-Schule” nennt sie sich. An ihr will Manfred Sänger sein beim Vater erworbenes Wissen erweitern und vervollständigen – hat sie doch den besten Ruf.

Manfred_s

Anfang April 1966 beginnt für den Nachfolger des Vaters der Unterricht. Es folgen zwei Jahre harte Arbeit an dieser Schule, die manch erlebnisreiche Stunde brachte, aber die ungeduldigen Erwartungen nach der eigenen Praxis in der Heimat nicht nahmen. Dann ist das Ende der Schulzeit erreicht, die Beschäftigung in der verwaisten Praxis nicht mehr weit. Nur noch die Prüfung, dann ist es die Heimat, die ihn wieder aufnimmt und somit Beschäftigung ganz in der Nähe der Mutter, die ihm die Wirtschaft führt, wie sie es dem Vater über Jahrzehnte tat. Die letzten Vorbereitungen noch, dann beginnt Manfred Sänger in der ersten Juliwoche 1968 zu praktizieren. Behandelt wird in den alten Räumen des elterlichen Hauses, die eigentlich sehr eng sind. Die Freude ist groß, alles ist so vertraut.

Haus-altTrotz der nervösen Angespanntheit beglückwünscht er sich zu der Entscheidung, die er traf. Gibt sie ihm doch die Erfüllung, die er sich wünschte.

Die ersten Tage...

Der erste Tag des Praktizierens bringt gewissermaßen eine Überraschung.: Eine erstaunliche Zahl von zwölf Patienten sucht die Praxis auf – trotz der mehrjährigen Pause. Neugierig ist man auf die Künste des “Neuen”, die er sich “auf der Schule einreden ließ”: Mißtrauen steht im Raum, das Zutrauen fehlt – der neue “Werdegang stört.

Nicht ohne Vorbereitung wird die Behandlung angenommen, trotz des Erstaunens, dass der Sohn des so hoch verehrten Vaters in dessen Art und Sinn arbeitet – es scheint wenigstens so. Erwartet man doch die vom Vater her gekannten und gewohnten “medizinischen Ausdrücke”, die jedoch zum Leidwesen so mancher Patienten kaum noch Verwendung finden. Das teils Derbe, das oft Vertrauen einflößte, fehlt – war er, der “Alte” doch einer von ihnen.

Die Anfangsschwierigkeiten werden überwunden, sind sie eigentlich relativ gering. Obwohl der Wechsel vom Vater zum Sohne zu Anfang schlecht verkraftet wird, gibt es allmählich eine Annäherung. Übernimmt der junge Heilpraktiker doch die bewährten, in Jahrzehnten entwickelten und erprobten Hausmittel, die dem “Alten” so viele Erfolge brachten. – Erstaunen macht sich breit.

Sollte das erworbene Wissen auf der weit entfernten Schule doch nicht das gekannte und Bewährte verdrängen? Eine Verflechtung von beiden könnte ein Weg sein, so wird angenommen – so wird zunehmend gedacht. Und Manfred Sänger gelingt diese gewünschte Verflechtung in erstaunlichem Maße, bringt ihm nach und nach immer mehr Ansehen und Erfolg, gibt im Kraft und Selbstvertrauen.

Die Zahl der Patienten wächst. Nach geraumer Anlaufzeit ist das Vertrauen, das seinerzeit dem Vater entgegengebracht wurde, auf den Sohn übertragen, in Achtung gewandelt – was wünscht sich ein junger Heilpraktiker mehr? Jahre gehen ins Land, nicht ohne den Erfolg und das Ansehen des mittlerweile längst bekannten Heilpraktikers zu mehren. Ebenso wächst die Zahl der zu Behandelnden stetig an.

Für Mutter Sänger ist die neue Situation anstrengend, trotz des für den Sohn so erwünschten Erfolges überfordernd. Ist sie doch 1901 geboren, hat in all den langen Jahren viel geleistet für Familie und berufliche Belange des Mannes, des Sohnes. Allmählich wird sie müde, wähnt sich dieser riesigen Aufgabe nicht mehr gewachsen. Soll der Sohn eine junge Frau heimführen, ihr das übertragen, was Mutter Sänger so gut für Mann und Sohn bewältigte.

Heilpraktiker Manfred Sänger

Es ist Frühling geworden, Mai 1971, als der Heilpraktiker Sänger eine junge, frische Frau in sein einsames Haus bringt. Margareta-Josefine Wintrich heißt sie, ist Mosellanerin und stammt aus Monzel. Zu Anfang bedeutet es für sie eine gravierende Umstellung. Sind doch die Temperamente der Bewohner Eifel und Mosel so verschieden. Einsam wähnt sie das Leben in der neuen Umgebung. Zwangsläufig wird Fühlung miteinander genommen. Schnell kommen sie sich näher -Josefa und die Eifellaner. Wieder geht ein Jahr dahin. Familie Sänger erwartet Nachwuchs. Im Juni 1972 wird Sohn Arno geboren, der Stammhalter. Die Freude ist groß.

Die Praxis des Heilpraktikers ist bis weit ins Land ein Begriff geworden. Das ihm entgegengebrachte Vertrauen wächst und mit ihm die Anzahl der zu behandelnden Patienten.

Die so vertrauten Räume des alten Hauses werden allmählich zu eng. Der Gedanke festigt sich, ein neues größeres Wohnhaus zubauen, die Praxisräume zu erweitern.

In unmittelbarer Nähe des alten Hauses entstehen die neuen Räume. Nach ihrer Fertigstellung wird das neue Haus im September 1974 bezogen. Die alten Räume haben ausgedient, müssen weichen.

Haus-neu
Abb.: Das neue Haus des Heilpraktikers Sänger mit Praxisräumen

Juni ist es geworden, Juni 1975. Familie Sänger feiert den 1. Geburtstag ihres zweiten Kindes, der Tochter Tanja.

Befriedigung macht sich breit, ein großes, neues Haus gebaut zu haben – weiß man doch nie, wie es kommt, wie sich so manches entwickelt.

So mancher vermag seine Arbeit nur zu bewältigen, wenn die Familie im Glück lebt, hinter ihm steht, die Frau nicht nur Ehepartner, sondern auch Kamerad und Beistand ist in so manch schwierigen Situationen des täglichen Lebens.
Vielleicht ist auch in dieser Tatsache der Grund zu suchen, warum der berufliche Erfolg Manfred Sängers eine so gute Straße nahm – und nicht nur sein berufliches Können.

Die private Praxis...

Die private Praxis – mit all ihrem Licht und den dazugehörenden Schatten – konnte und kann Manfred Sänger nicht hindern, tätig zu werden im “Fachverband Deutscher Heilpraktiker” (dieser Verband geht aus der ehemals “Deutschen Heilpraktikerschaft” hervor).

Er wirkt ab 1970 bis zum heutigen Tage mit bei der Überprüfung der Heilpraktiker-Anwärter (als Beisitzer).

Es geschieht, dass er von 1978 – 1983 als stellvertretender Bezirksvorsitzender fungiert und ab 1983 bis heute das Amt des Bezirksvorsitzenden innehat. In die Zeit von 1985 – 1989 reicht seine Delegiertentätigkeit hinein, was ihn nicht hindert, das Amt des Fachfortbildungsleiters ab 1983 zu übernehmen (alles im vorg. Fachverband).

Obgleich die Vielfalt der genannten ehrenamtlichen Tätigkeiten die private Praxis Manfred Sängers nicht schädigten, und er scheinbar leicht die zusätzlichen Aufgaben angeht und erledigt, bedarf es doch eines enormen Kraftaufwandes, alles in Einklang zubringen. Dies mit Dank zu belegen, scheint die natürlichste Sache der Welt zu sein – und die führenden Kräfte des Landesverbandes denken nicht anders. Anlässlich der Landestagung 1991 wird Manfred Sänger die “DH – Verdienstmedaille” von der Landesleitung des Heilpraktiker-Fachverbandes Rheinland-Pfalz verliehen.

Manch einer vermag die berufliche Arbeit nur zu bewältigen, wenn starke und fleißige Kräfte ihm tüchtig zur Hand gehen. Andere holen sich in Zeiten, in denen die Aufgaben sich häufen, Aushilfskräfte und andere Unterstützung. Nicht so der Heilpraktiker Sänger. Auf sich allein gestellt ist er. Die Spannkraft und die Liebe zum Beruf haben ihn bis heute nicht verlassen. Der redliche Fleiß und die Ernsthaftigkeit seiner geleisteten Arbeit bringen ihm gleichermaßen den Lohn für seine unermüdliche Arbeit – nicht ganz zuletzt zum Wohle derer, die von ihm Hilfe erwarten.

Empfehlungen zufriedener Patienten haben ihn weit bekannt gemacht -s man kann sagen von München bis Hannover, von Luxemburg über Belgien bis in den Raum Frankfurt – auch wenn der Schwerpunkt der ihn aufsuchenden Patienten im hiesigen Raume zu suchen ist.

So wie mit dem Beruf ist Manfred Sänger mit der Heimat verwachsen. Das beweist er mit seiner in seinem Heimatorte Mückeln befindlichen Praxis, obwohl ihm viele anderweitige Möglichkeiten geboten waren.

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Abb.: Ortslage Mückeln – die Praxis/Sänger im Vordergrund

Ebenso scheint sein Sohn Arno zu denken, beabsichtigt er doch den Beruf des Vaters zu ergreifen und – so Gott will – in späteren Jahren die väterliche Praxis zu übernehmen.

Vielleicht liegt es in der Mentalität der Familie Sänger, dass ihre Väter sich eines Tages in Ruhe zurückziehen können mit der Gewissheit, einen lebenden Träger des seit Generationen geschaffenen beruflichen Erbes zu haben – der Beweis könnte jedenfalls in der Tatsache zu suchen sein, dass der Beruf des Heilpraktikers in der Familie Sänger mit etwas Glück die vierte Generation erreicht.

von Günter Steffes

Die vierte Generation - mit Arno Sänger

Die vierte Heilpraktiker-Generation der Familie Sänger in Mückeln stellt sich vor: Seniorchef Manfred Sänger führt seit 1. Juli 2006 gemeinsam mit Sohn Arno die angesehene Praxis.

Traditionsreiche Praxis bekommt Zuwachs

Eröffnung der Gemeinschaftspraxis Manfred und Arno Sänger

Den Anfang machte Johann Sänger im Jahre 1918 im kleinen Eifeldorf Mückeln, als er aus dem 1. Weltkrieg zurückkehrte, wo er sich im Lazarett und als Sanitäter an der Front Kenntnisse über Wundbehandlungen, Knochen- und Gelenkverletzungen erworben hatte.

Dieses Wissen vertiefte und erweiterte er mit Hilfe eines Pfarrers in Strohn, der neben seinem Studium der Theologie auch ein Medizinstudium absolviert hatte und umfangreiche Kenntnisse in Homöopathie besaß. Mit einem Befähigungsnachweis des Gesundheitsamtes begann Johann Sänger die Heilkunde auszuüben und machte sich schnell einen Ruf als “Pies” oder “Knochenflicker”, zu dem die Leute aus dem gesamten Umkreis kamen, wenn es mal im Rücken zwickte oder sonstige Verletzungen vorlagen.

Seine Erfahrungen gab Johann Sänger an seinen Sohn Matthias weiter, der die Praxis bis 1966 führte und dabei seinem Sohn Manfred die praktische Kenntnisse seiner Heilkunst vermittelte. Manfred Sänger absolvierte seine Heilpraktikerausbildung und begann im Juli 1968 zu praktizieren und tut dies mit großem Erfolg noch heute.

arnoSSein Sohn Arno, der nach einer langjährigen Tätigkeit als Masseur/med. Bademeister die Ausbildung als Heilpraktiker absolviert hat, setzt ab 1. Juli 2006 die Familientradition in der vierten Heilpraktiker-Generation fort und kümmert sich gemeinschaftlich mit seinem Vater erfolgreich um die Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden der Patienten.

Der Erfolg und der hervorragende Ruf dieser Praxis mit ihrem riesigen Einzugsgebiet lässt sich begründen durch die speziellen Techniken, die von Generation zu Generation weitergereicht wurden und durch moderne Techniken ergänzt werden.

II. Kapitel der Heilpraktiker Familie Sänger

Am 1. Juli 2006 war es dann endlich so weit und mit Arno Sänger konnte der Heilpraktikerberuf in der vierten Generation in Erscheinung treten. Durch seinen bisherigen Beruf als Masseur und Bademeister, Besuch der Heilpraktikerschule und der HP-Überprüfung in Mainz, waren bei ihm gute Voraussetzungen geschaffen, die Tradition fortzusetzen.

Es ließ sich gut an und anders als seine Vorfahren, konnte er mit seinem Vater eine Partnerschaft eingehen, die sich durch gegenseitiges Befruchten in zwei Jahren zu einer guten Symbiose entwickelt hat.

Genau wie bei seinem Vater und Großvater kam eine fortschrittliche Behandlungsweise mit zusätzlichen Therapien auf, ohne die eigentlich vererbte Behandlungstechnik zu vernachlässigen. Auch der freundlich, unkomplizierte und auf den Patienten eingehende Kontakt ist ihm erfreulicherweise vererbt worden.

HP-S.9So feiert nun die Heilpraktiker Familie Sänger im Juli 2008 das 90-jährige Bestehen und gleichzeitig das 40-jährige Berufsjubiläum von Manfred Sänger in der dritten Generation.

Abschließend ist zu wünschen, dass es in dem kleinen Eifelort Mückeln mit der Praxis Sänger weiter so gut läuft und die Synthese vom Knochenflicker und Heilpraktiker weiter so verwirklicht wird wie bisher.